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Lebehn und Umgebung Umgeben von einem wunderbar naturbelassenen Landschaftsraum - zwischen Odertal und Randowbruch - liegen am Rande des über 60 ha großen Lebehner Sees die beiden Dörfer Lebehn und Kyritz. Die Endmoränenlandschaft formt hier abwechslungsreich Hügel und Täler, Felder, Wiesen und Wälder. Milan, Rohrweihe und sogar Seeadler und Schwarzstorch finden hier ihre Brut- und Nahrungsplätze. Für hunderte Kraniche, Schwäne und Wildgänse sind der Lebehner See und die zahlreichen Sölle Zwischenrastgebiete. Hier können sie geschützt durch die Abgeschiedenheit auf Nahrungssuche gehen.
Radler des Oder-Neiße-Radweges und Ausflügler finden am nördlichen Ortsrand einen schattigen Rastplatz am Seeufer, der zum Verweilen einlädt. Aber auch Angelsportler aus den Nachbargemeinden und dem Stettiner Raum nutzen das weit verzweigte Gewässer, um Hecht, Zander, Barsch, Aal und Karpfen nachzustellen. Jäger aus der Region und auch von weiter her hegen und jagen hier umfangreiche Wildbestände.
Der Förderverein "Für Lebehn und seinen See! e. V." hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Natur- und Landschaftsraum zu erhalten, pflegen und zu entwickeln.
Wer in und um Lebehn spazieren geht, den erwarten tolle Ausblicke.
Erholung auf dem Wasser - Lebehner See
Lebehn gestern und heute Die Dörfer Lebehn und Kyritz in ihrer historischen Entwicklung. (Quelle: Landbuch von Pommern… Dr.Berghaus,1865)
Nachdem die hier lebenden Germanenstämme die Oderniederung verlassen hatten, siedelten sich zwischen dem 3.-und 6. Jahrhundert slawische Stämme an. Zahlreiche Funde aus der Jungbronzezeit im Bereich des Lebehner Sees sind archäologisch gesichert  und die Fundstücke dem Müritz Museum übergeben worden. 1988 wurden deutliche Hinwiese auf eine slawische Siedlung südöstlich des Dorfes -Richtung Hohenholz- gefunden. Allein 8 Hügelgräber sind offiziell als Bodendenkmale eingetragen und stehen als frühgeschichtliche Bodenaltertümer unter staatlichem Schutz.
Slawenzeit
Jahre 1471 wird die Randowlinie Grenze zwischen Brandenburg und Pommern. Lebehn und Kyritz gehören zu Pommern. 
1471 1490 1523 1559 - 1612 1648 - 1678 1671 1753 1828 1865 bis 1908 bis 1916 1908 - 1912 1945 1945/ 46 1952 1956 1973 1990 1994 1996/ 97 1997 2004 2013
Ersterwähnung Lebehns; Bedeutung des Ortsnamens: abfallend zum See - Lebehne
Ersterwähnung Kyritz; genannt auch Körtz, Karritz, Karetzow Vivigenz von Eickstedt erstgenannter Besitzer Lebehns 30-jähriger Krieg  " Maikäfer flieg! Dein Vater ist im Krieg. Deine Mutter ist im Pommernland, Pommernland ist abgebrannt" (Norddeutsches Kinderlied). Dieser 30 Jahre andauernde Krieg(1648-78) brachte Tod, Elend und Zerstörung wichtiger Kulturdenkmäler von unvorstellbarem Ausmaß über die Region. Auch Lebehn blieb davon nicht verschont. Die Dorfkirche soll in dieser Zeit völlig zerstört worden sein. Zu Kriegsende war Pommern schwedisch. Alexander Ernst von Eickstedt erhält von der Schwedischen Regierung das Recht Lebehn als eigenes Gut zu nutzen. Erwirbt der Regierungspräsident Christian Friedrich von Ramin die Anteile von den von Eickstedts. So kam ganz Lebehn an die Familie von Ramin, welche die andere Hälfte bereits seit Jahrhunderten besaß. Nach der landständigen Verfassung findet das Gut Lebehn in der Ritterguts-Matrikel vom 19. April 1828 Aufnahme. Kyritz ist ritterschaftliches Lehngut, mit eigener Polizeiverwaltung, doch ohne Ehrenrechte der Standschaft. Es ist Vorwerk vom Rittergut Lebehn. Das Gut besteht aus einem Wohnhaus und vier Wirtschaftsgebäuden. Hier wohnen drei Familien, insgesamt 21 Einwohner, bestehend aus dem Pächter des Gutes, 2 Tagelöhner-Familien, 4 Knechten und 3 Mägden.  Das Lehngut bewirtschaftet 772 Morgen und 174,6 Ruth. Lebehn ist Provinzial-, Landtags- und Kreistagberechtigtes Rittergut mit der polizeiobrigkeitlichen Gewalt über Lebehn und dem Compatronat der Kirche in Sonnenberg bekleidet. Das Dorf besteht aus 8 Wohnhäusern mit 12 Wirtschaftsgebäuden. 142 Einwohner leben hier in 23 Familien, darunter: 1 Gutsadministrator, 1 Wirtschafter, 1 Förster, 1 Schmied, 1 Schafmeister, 1 Brenner, 1 Statthalter, 18 Knechte, 10 Tagelöhner und 5 Mägde. Während der Erntezeit wurden weitere 10 fremde Tagelöhner angenommen. Das Gut bewirtschaftet 2986 Morgen und 18 Ruth. war das Gut Lebehn im Eigentum von Herrn Gamp. Die Grabstellen sind noch heute südlich der Einfahrt zum Gutshof erkennbar. In diesem Jahr wurde das Gut von der Familie Königs erworben. war das Gut Kyritz Staatliche Domäne. Frau Königs erwarb Gut Kyritz.  Das Herrenhaus Lebehn wird einschließlich der Parkanlage mit der in einer Rotunde endenden einzigartigen Erlenallee errichtet. Flucht der Familie Königs. Beginn der Bodenreform; jede Siedlerfamilie bekam Acker- und Weideland, sowie ein Stück Wald zur eigenen Bewirtschaftung. Gründung der LPG “Freundschaft” LPG “Freundschaft” Typ II KAP Krackow bis zur Auflösung 1980. Danach wieder LPG (T) +(P) “Freundschaft” Auflösung der LPG`n und Gründung der Agrar AG Lebehn Die Landwirtschaftliche Nutzung wird von dem Landwirtschaftsbetrieb Flemming übernommen. Grunderneuerung der Dorfstraße in Lebehn, einschließlich der Verlegung der Versorgungs- leitungen und Anschluss an die öffentliche Entwässerung.  Grunderneuerung des Kyritzer Weges - Erschließungsstraße für den Ortsteil Kyritz Seit dem 13. Juni 2004 gehören Lebehn und Kyritz der Gemeinde Krackow an. Gründung unseres Vereins "Für Lebehn und seinen See! e. V."
Historische Anblicke: Lebehner See und die Lebehner Dorfstraße vor der Erneuerung
© Förderverein für Lebehn und sein See e.V.
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